NEUIGKEITEN

Hier veröffentlichen wir, was es Neues aus dem noch jungen Leben der LucKy Fellow Foundation gibt.

NOVEMBER 2022

Erst vor wenigen Tagen hat das letzte Bildungsprojekt 2022 seinen Abschluss gefunden – und schon
wirft 2023 seine Schatten voraus.
Für viele Lebensbereiche ist unklar wie selten zuvor, was das kommende Jahr bringen wird. Umso
mehr freuen wir uns, dass die Tinte unter einigen Kooperationsvereinbarungen zur Fortsetzung der
Zusammenarbeit schon getrocknet ist. Und so konnten wir auf der jüngsten Vorstandssitzung bereits
die Eckpunkte für die Projekt- und Finanzplanung für die kommenden 24 Monate festlegen.


OKTOBER 2022

Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel 

-  so lautet der Titel einer von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem
Ostbeauftragten der Bundesregierung herausgegebenen Ausstellung, die zum Dialog über die
Geschichte der deutschen Einheit seit 1990 einladen möchte.

Es war für Ludger Banken, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, sowie den Vorstand der
LucKy Fellow Foundation eine große Freude zur Ausstellungseröffnung am 22. September 2022
nicht nur an der jüngeren deutschen Geschichte Interessierte begrüßen zu können, sondern mit Dr. Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums, erneut einen profilierten Vertreter der
Erlebnisgeneration DDR als Gast in Rheinbach willkommen zu heißen.  
Die Begrüßung zur Ausstellungseröffnung können Sie gerne hier lesen.

Einen Eindruck von der Veranstaltung vermittelt die nachstehende Bildergalerie.

(Fotos:  LucKy Fellow Foundation)

Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober 2022 zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses
zugänglich.

SEPTEMBER 2022

Am 6. September 2022 fand am Physikalischen Institut der Universität zu Köln eine Neuauflage des Schnupperpraktikums statt, die gleichzeitig die letzte Veranstaltung in der Verantwortung von Sabine Graf war.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

Am 5. September 2022 erfolgte die Übergabe des für den Eisenacher Bildungsfonds anlässlich des
fünfjährigen Bestehens der Stiftung sowie der Premiere von
Eisenach-Thüringen schreibt!
ausgelobten Sonderpreises.

Die Übergabe des LMU-Klimakoffers an Annette Backhaus, Kinderbeauftragte der Stadt Eisenach und
Koordinatorin des lokalen Rechtschreibwettbewerbs, sowie Ingo Wachtmeister, Bildungsdezernent
der Stadt Eisenach, war nicht nur der Presseabteilung der Stadt Eisenach, sondern auch der Thüringer
Allgemeine vom 6. September 2022 einen Beitrag wert.
Presse


















(Fotos: LucKy Fellow Foundation)


AUGUST 2022

Am letzten Augustwochenende konnte endlich die x-mal verschobene Fahrt nach Brüssel stattfinden.

Gemeinsam mit dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds hatten wir Schülerinnen und Schüler aus dem Programm ‚Einsteigen-Aufsteigen‘ zu einer Reise in eine ganz besondere Stadt eingeladen. Brüssel ist nicht nur die Hauptstadt der Region Brüssel, die Hauptstadt Flanderns und die Hauptstadt Belgiens, sondern auch die Hauptstadt Europas. Diese Vielfalt konnten wir auf Schritt und Tritt erfahren. Die vielen Straßen und Gassen durchzieht ein Stimmengewirr und ein kulturelles wie kulinarisches Angebot aus zig Ländern wie man es auf engstem Raum so selten erleben kann.

Ob auf eigene Faust oder mit fachkundiger Begleitung – es gab viel zu erkunden: Im Besucherzentraum Parlamentarium konnten wir uns interaktiv auf eine multimediale Entdeckungstour durch die Institutionen der Europäischen Gemeinschaft begeben. Der Königspalast war Ausgangspunkt für einen zweistündigen Spaziergang durch das historische Herz Brüssels. Natürlich haben wir auch bei einigen der Brüsseler Weltstars wie Manneken Pis und Jacques Brel vorbeigeschaut.

Brüssel ohne Fritten oder Pralinen – geht gar nicht.  Dem Lockruf von Fritten, Schokolade und Waffeln sind natürlich auch wir erlegen.

Das 1958 anlässlich der Weltausstellung errichtete Atomium avancierte zu einem der Markenzeichen Belgiens. Wurde hier ein Eisenkristall 165-milliardenfach vergrößert, konnten im Mini-Europe die im Verhältnis 1:25 nachgebauten berühmtesten Gebäude, Denkmäler und Landschaften Europas bewundert werden.

Die Dauerausstellung im Haus der europäischen Geschichte konzentriert sich auf länderübergreifende historische Entwicklungen und Prozesse, welche die Europäer miteinander geteilt haben und greift hierbei bestimmte Fragestellungen auf - beispielsweise: Wie gegenwärtig ist die Vergangenheit im Alltagsleben? Ist die Geschichte relevant und hilfreich für die Beurteilung von aktuellen Fragen und zur Lösung von künftigen Problemen?

(Fotos: Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds und LucKy Fellow Foundation)

Und so sollte der Besuch auch dazu anregen, die Vergangenheit Europas kritisch zu reflektieren und darüber zu diskutieren, welche Chancen und Verpflichtungen für die Gegenwart und Zukunft sich aus der Geschichte ergeben.

„Europa ist unsere Zukunft.“ Wir alle sind aufgefordert, daran mitzuwirken!    

JULI 2022

Sehr froh, dass wir in der ersten Jahreshälfte keine Veranstaltung absagen mussten, verabschieden wir uns nun in die Sommerpause: Zeit zum Entspannen und Kraft tanken für kommende Vorhaben.

Als Anregung für mögliche Reiseziele teilen wir hier gerne einen Roadtrip quer durch Deutschland – auch eine Hommage an alle Standorte, die bei Deutschlend schreibt! dabei sind.

Wir wünschen erholsame Wochen – verbunden mit der Hoffnung, dass Sie uns auch im zweiten Halbjahr bei unseren Projekten, sei es vor Ort oder online, begleiten werden.

„Dranbleiben“ ist die Devise!

JUNI 2022

Endlich: Auftakt in Eisenach – Donnerlittchen!

Musste die Premiere wegen der Pandemie mehrfach verschoben werden, konnte am 7. Juni 2022 der Startschuss zu Eisenach-Thüringen schreibt!-Der große Rechtschreibwettbewerb fallen: Bei strahlendem Sonnenschein wurden im altehrwürdigen Gebäude des Martin-Luther-Gymnasiums die Rechtschreibchampions unter den Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe, der Lehrkräfte und der Eltern ermittelt.

Gegenstand des Diktats war die Geburtsstunde des Landes Thüringen. Um die „initiale Zerrissenheit des neu geschaffenen/neu geschaffenen Landes in abstrakt-minimalistischem Stil darzustellen“, wurde „rubbeldiekatz“ als „Reminiszenz“ eine „Collage“ der ersten thüringischen Landesflagge designt.
Da waren Können und so mancher „Geistesblitz“ gefragt, um die Hürden des Diktattextes zu nehmen. Den Text (einschl. Glossar) können Sie hier nachlesen.

Die Stadt Eisenach war mit Annette Backhaus, Kinderbeauftragte der Wartburgstadt, in der Jury vertreten. Martina Nürnberger, Fachberaterin Deutsch, repräsentierte das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien. Komplettiert wurde die Jury durch Anne Bachmann, Projektleiterin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

Mit 5 Fehlern war Yvonne Kister nicht nur beste Teilnehmerin in der Kategorie Eltern, sondern auch Gesamtsiegerin.
Den ersten Platz in der Kategorie Lehrkräfte belegten mit jeweils 6 Fehlern Sebastian Frank und Thomas Giesa.
Mit ebenfalls nur 6 Fehlern sicherte sich Charlotte Lorenz den Spitzenplatz in der Kategorie Schüler.

Die Gewinnerinnen und Gewinner nach Kategorien finden Sie hier.

Neben Urkunden konnten sich die Gewinnerinnen und Gewinner über Buch- und Eventgutscheine freuen.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

Mit Blick auf das fünfjährige Bestehen der Stiftung wurde als Sonderpreis für den Eisenacher Bildungsfonds ein an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelter Klimakoffer ausgelobt. Hiermit kann aktuelles Forschungswissen direkt an die Schulen gebracht werden, indem wissenschaftliche Hintergründe und Folgen des Klimawandels mit relativ einfachen Aufbauten für Schülerinnen und Schüler experimentell erfahrbar gemacht werden.
Eine Übergabe wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, da es beim Klimakoffer aktuell Lieferengpässe gibt.

Alle, die demnächst wieder ihre Rechtschreibkenntnisse unter Beweis stellen möchten, können sich schon den 23. bis 26. Juni 2022 vormerken: www.deutschland-schreibt.de/2022/deutschland-schreibt-onlinewettbewerb-2022/.

MAI 2022

Unter der Überschrift ‚Zukunft der Bildung – Bildung der Zukunft‘ kam am 4./5. Mai in den
Räumlichkeiten der Joachim Herz Stiftung in Hamburg der Arbeitskreis ‚Bildung‘ zu seiner
Jahrestagung zusammen.

In Beiträgen von Vertretern aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft stand am ersten Tag nicht nur die Frage, worum sich ein zukünftiges Bildungssystem kümmern muss, sondern es wurde auch versucht, für unterschiedliche Bereiche beispielhaft erste Antworten zur Zukunft des Bildungssystems zu geben.

Am zweiten Tag stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Workshops der
Aufgabe, verschiedene Facetten des Beitrags von Stiftungen zur Bildungszukunft zu beleuchten.
Es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig es ist, bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen möglichst viel Freiraum zuzulassen, Perspektivwechsel vorzunehmen und alle Akteure – nicht zuletzt die Partner auf den jeweiligen kommunalen sowie politischen Ebenen – einzubeziehen. Kein einfaches, aber durchaus spannendes Unterfangen.

Dank an alle, die diese zwei Tage organisatorisch und inhaltlich kompakt und vielfältig vorbereitet
sowie ausgestaltet und damit zahlreiche Möglichkeiten geboten haben, eingefahrene Muster in Frage zu stellen, neue Impulse aufzunehmen – und sich schon auf den Erfahrungsaustausch beim
nächsten Treffen zu freuen.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

APRIL 2022

Als Nachlese zu Rheinbach schreibt! – NRW schreibt mit! möchten wir noch ein paar Informationen und Impressionen teilen.

Die Betrachtung der Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes zeigt folgende regionale Aufteilung:
Stadt Rheinbach: 26 %
Sonstige Rhein-Sieg-Kreis: 15 %
Sonstige NRW: 59 %.

Gerne hat die Stifterin in Rheinbach und Sankt Augustin persönlich ein Feedback zum Wettbewerb eingeholt. So war das Votum der hierbei Befragten einhellig pro Präsenzveranstaltung.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

Es wird kaum verwundern, dass Teilnehmer aus weiter entfernt liegenden Orten signalisiert haben, dass sie bei Ausrichtung im digitalen Format im nächsten Jahr wieder dabei wären.
Fest steht auf jeden Fall, dass wir auch in 2023 gerne wieder mit dem Rechtschreibwettbewerb an den Start gehen möchten.

MÄRZ 2022

„Rheinbach schreibt! – NRW schreibt mit!“

Unter dieser Überschrift fand vom 4. bis 6. März 2022 die landesweite Onlinepremiere des Rechtschreibwettbewerbs statt.

Da der Wettbewerb pandemiebedingt auch im Schuljahr 2021/2022 nicht als Präsenzveranstaltung ausgetragen werden konnte, haben wir gerne die Möglichkeit genutzt, via Newsletter des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen alle interessierten (Hoch-)Schulen zur Teilnahme an der digitalen Veranstaltung einzuladen. Ein Angebot, von dem nicht nur im Rhein-Sieg-Kreis, sondern auch in der StädteRegion Aachen, im Münsterland und in der Landeshauptstadt Gebrauch gemacht wurde.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten „ohne viel Tschingderassabum“ „mit allen Widrigkeiten des Schriftdschungels zurechtkommen“ – und alles „ohne KI-basiertes Hightech“.

Allen, die sich den Rechtschreibhürden gestellt haben, sagen wir ein herzliches Dankeschön!

Wir hoffen, die Nachlese zum fünfundsiebzigsten Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen hat Spaß gemacht.

Die Gewinnerinnen und Gewinner nach Kategorien finden Sie hier.
Den Text (einschl. Glossar) können Sie hier nochmal in aller Ruhe nachlesen.

Gerne weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass es die nächste Gelegenheit, Rechtschreibkenntnisse unter Beweis zu stellen, beim Deutschland schreibt!-Onlinewettbewerb vom 23. bis 26. Juni 2022 gibt.

FEBRUAR 2022

Kaum zu glauben: Nach fast zweijähriger „Zwangspause“ fand am 8. Februar 2022 am I. Physikalischen Institut der Universität zu Köln wieder das ‚Schnupperpraktikum‘ statt.

Die Nachfrage von Seiten der Schulen war so groß gewesen, dass nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. 49 wissbegierige Schülerinnen von 16 Schulen und ihre Lehrkräfte waren gespannt, was das Team rund um Sabine Graf vorbereitet hatte. Diesmal ging es um die Schwerkraft. Einer der Höhepunkte: eine Neuauflage des im September 2018 erstmalig durchgeführten „Eionauten-Wettbewerbs“. Bei diesem Experiment dürfen die Schülerinnen eine Wasserrakete bauen, bei der das darauf befestigte Ei die Landung möglichst unbeschadet überstehen soll. Herangehensweise und Technik waren wie immer vielfältig und sehr kreativ. Zwar ging das eine oder andere Ei zu Bruch, aber die Schülerinnen waren wie bei allen Veranstaltungen des Tages mit viel Engagement und Freude bei der Sache.

Gerne haben wir die Tradition fortgeführt und auch beim diesjährigen Schnupperpraktikum Buchgutscheine für die von diesem Angebot der Universität zu Köln begeisterten Schülerinnen beigesteuert.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

JANUAR 2022

Maskenpflicht ja oder nein. Geimpft oder nicht. Boostern, 2G, 3G – oder doch 2G+?
Hygienekonzept, Quarantäne, Lockdown …
Wem schwirrt da nicht der Kopf?

So verwundert es kaum: Auch im Jahr 2 der Pandemie konnte nicht alles wie erhofft realisiert werden. Doch lassen wir uns nicht entmutigen. Wir haben vielmehr beschlossen, dass Motto aus 2021 mit ins Jahr 2022 zu nehmen. UNVERDROSSEN.

In zwölf Monaten werden wir an gleicher Stelle Rückschau halten, was von den Vorhaben 2022 umgesetzt werden konnte.

Den Auftakt zu Jahresbeginn bildet die Erstellung der Bilanz und des Jahresberichts vom vergangenen Jahr – daran ändert auch die Pandemie nichts.


DEZEMBER 2021


NOVEMBER 2021

Nach einem pandemiebedingt abgesagten Stiftungstag in 2020 und einem digitalen Stiftungstag im Juni d.J. sowie zahlreichen Informationsveranstaltungen im Onlineformat war die Vorfreude auf die Mitgliederversammlung 2021 am 11. November in Frankfurt/Main groß. Auch wenn es selbstverständlich nicht so viele unmittelbare Kontakte wie in den Vorjahren geben konnte, ermöglichte die Präsenzveranstaltung kurze persönliche Begegnungen – sei es der Austausch mit Kooperationspartnern, Vertreterinnen des Bundesverbandes oder das eine oder andere interessante Gespräch am Rande der Versammlung.

Neben einem Blick in den Versammlungsort eine kleine Impression vom Auftritt von ‚Plan Zehn‘, der Hausband der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, im Rahmen der Verleihung des Deutschen Stifterpreises an Hans Schöpflin, deren Darbietungen einfach zum Mitswingen einladen.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

Wir sind gespannt, wohin der Weg die Stiftungsfamilie und damit auch unsere – nunmehr seit fünf Jahren bestehende – Stiftung in 2022 führen wird.


OKTOBER 2021

Seit kurzem sind die von Birgit Formanski zusammengetragenen Lebenswege jüdischer Akademikerinnen auch Bestandteil der Bibliothek des im Oktober 2020 nach Erweiterung wiedereröffneten Jüdischen Museums, Bertha-Pappenheim-Platz in Frankfurt am Main. Auch die Namensgeberin dieses nahe dem Bahnhofsviertel gelegenen Standorts war eine bemerkenswerte Frau mit vielfältigem sozialen und politischen Engagement: Frauenrechtlerin – Gründerin des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland – Kämpferin gegen Mädchen- und Frauenhandel.  

Es freut uns, dass wir diese Publikation nach dem im Mai 2021 der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln überlassenen Exemplar nun auch einem interessierten Publikum in Frankfurt zugänglich machen konnten.




SEPTEMBER 2021

An dieser Stelle hätten wir gern auf die Fortsetzung unserer Kooperation mit der Stadt Rheinbach sowie der Bürgerstiftung ‚Wir für Rheinbach‘ zu zeithistorischen Themen aufmerksam gemacht und eine entsprechende Ankündigung bzw. einen Bericht über die Ausstellungseröffnung ‚Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel‘ mit dem Historiker und Publizisten Dr. Stefan Wolle veröffentlicht.

Leider muss die für den 30. September 2021 geplante Ausstellungseröffnung entfallen. Die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli hat auch an vielen städtischen Gebäuden erhebliche Schäden verursacht – u.a. mit der Folge, dass das Foyer des Rathauses b.a.w. nicht für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Suche nach alternativen Räumlichkeiten für die Gemeinschaftsausstellung ist erfolglos geblieben.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und so freuen wir uns, dass wir nach interner Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern und unserem Gast schon heute mitteilen können, dass die Ausstellungseröffnung nunmehr stattfinden soll am Mittwoch, dem 28. September 2022.


JULI/AUGUST 2021

Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär‘ … 

Wäre die Pandemie nicht dazwischengekommen, hätten wir uns im Frühjahr nach Brüssel auf den Weg gemacht. Um den Schülerinnen und Schülern, die der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds im Rahmen seines Programms „Einsteigen - Aufsteigen“ und wir zu dieser Reise eingeladen hatten, gleichwohl eine Freude zu machen, haben die beiden Stiftungen und Toyota Deutschland ein bunt gemischtes Paket geschnürt aus Gutscheinen, Büchern, kleinen Geschenken. So ist für Lesestoff gesorgt – und die gespendete Sporttasche wird sicherlich bei zukünftigen Freizeitaktivitäten gute Dienste tun.

Gerne teilen wir mit nachstehenden Fotos die Freude, die der Inhalt der Pakete bei den Schülerinnen und Schülern ausgelöst hat.

(Fotos: Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds)

Auch sind wir schon voller Vorfreude auf die kommenden Monate. Nutzen wir also den Sommer, um zu entspannen, neue Kraft für zukünftige Aktivitäten zu tanken und nach vorn zu schauen.  

JUNI 2021

Update

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Die berühmteste Maus des deutschen Fernsehens feiert in diesem Jahr ihren fünfzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass ist ihr Konterfei nicht nur auf einer Achtzig-Cent-Briefmarke zu sehen, sondern wird auch mit einer Zwanzig-Euro-Gedenkmünze geehrt.

Doch damit nicht genug. Zum stolzen Jubiläum stand die „knallorangefarbene Galionsfigur des Familien-TVs“ auch im Mittelpunkt beim Onlinewettbewerb von Deutschland schreibt!-Die Besten 2021.

Der Wettbewerbstext, den Sie gerne hier nachlesen können, hat es wahrlich in sich. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und freuen uns ganz besonders mit einer Finalistin von Rheinbach schreibt!: Cathleen Lüders, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat in der Kategorie Hochschule mit 6 Fehlern den 1. Platz belegt! 

Online, online – über alles?

Unter dem Motto ‚Gemeinsam Zukunft gestalten!‘ fand vom 7. bis 11. Juni der diesjährige Stiftungstag statt. Als reiner Digital-Kongress konzipiert, hielt das Online-Format mit über 90 Veranstaltungen nicht nur eine Fülle an informativen Vorträgen und anregenden Diskussionen bereit, sondern stellte uns bei so manchem Zeitfenster vor die Qual der Wahl: Soll ich mich bei Kanal 1, 2 oder doch lieber Kanal 3 einwählen?

Das breit gefächerte Themenspektrum bot neben der Vermittlung von Fachwissen zu Fragen des Stiftungsmanagements neue Impulse, regte zum Nachdenken an und bestätigte uns auf zahlreichen Feldern in unserer Stiftungsarbeit.
In mehreren Sessions ließen Repräsentanten des Bundesverbandes uns an ihren Überlegungen zur Neuausrichtung des Verbandes – sowohl bezüglich der Struktur als auch der inhaltlichen Schwerpunkte – teilhaben; gerne werden wir die Einladung an die Mitglieder, sich hier mit einzubringen, annehmen.

Wie sicherlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Kongresse sind auch wir sehr gespannt, inwieweit der 2014 vom Stiftungsverband initiierte Reformprozess noch in dieser Legislaturperiode seinen Abschluss finden und der Deutsche Bundestag in seiner letzten Plenarsitzung am 24./25. Juni 2021 die Stiftungsrechtsreform verabschieden wird.

Abgerundet wurde das Ganze durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das neben Frühsport, Andacht am Mittag oder musikalischen Einlagen auch ein Angebot der Stiftung Polytechnische Gesellschaft bereithielt, sich an einem speziell für den Digital-Kongress arrangierten Rechtschreib-wettbewerb zu beteiligen.  

Vom 17. bis 20. Juni 2021 werden beim Deutschland schreibt!-Finale, das wie die Lokalwettbewerbe als Onlinewettbewerb stattfinden wird, die Siegerinnen und Sieger aus den Standorten gegen Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus Bundesländern ohne lokalen Wettbewerb antreten, um ihre Champions zu ermitteln. Darüber hinaus werden die Siegerinnen und Sieger in den Kategorien Hochschule sowie Freie Schreiberinnen und Schreiber gekürt.

Auch wenn sich Digitalformate in diesen Zeiten häufig als hilfreich erwiesen haben; wir hoffen sehr, dass beide Veranstaltungen in 2022 wieder in Präsenz stattfinden und persönliche Begegnungen ermöglichen werden.

MAI 2021

Im Rahmen ihres Genderprogramms schreibt die Universität zu Köln alljährlich in Erinnerung an ihre erste Studentin den Jenny-Gusyk-Gleichstellungspreis aus.  

Zu Studienzeiten der Stifterin der LucKy Fellow Foundation gab es diesen Preis noch nicht, nun aber ist Jenny Gusyk uns innerhalb kürzester Zeit mehrfach ‚über den Weg gelaufen‘ – und hat uns so Gelegenheit gegeben, eine Wissenslücke zu schließen.

Im November 2020 wurde Sabine Graf, Mitvorständin der LucKy Fellow Foundation, der nach der ersten Studentin der Universität zu Köln, die dem jüdischen Glauben angehörte, benannte Preis zuerkannt. Bei der Lektüre der von Birgit Formanski nach jahrelanger akribischer Recherche verfassten „Lebensbilder jüdischer Akademikerinnen – Ausgewählte Medizinstudentinnen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1900–1938“ gab es erneut eine kurze Begegnung mit der im Jahr 1897 im russischen Zarenreich Geborenen, die sich am 11. April 1919 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät immatrikulierte, also der Fakultät, an der die Stifterin 1977 ihr Studium aufgenommen hat.

Bei so vielen Anknüpfungspunkten war es mehr als naheliegend, der Universitäts- und StadtBibliothek der Universität zu Köln besagtes Buch für ihren Bestand zukommen zu lassen. Wenngleich der Titel des Buches Bonn als Studienort hervorhebt, zeigen die sehr ausführlich und mit vielen Detailangaben beschriebenen Lebenswege, wie mobil die jungen Frauen (schon) in der damaligen Zeit waren – und wie z.B. Alice Rosalie Neuberger-Ochs ihr in Bonn begonnenes Studium in Köln mit Staatsexamen und Promotion 1920 abgeschlossen hat.   

Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Christiane Hoffrath, Dezernentin Historische Bestände und Sammlungen, Bestandserhaltung und Digitalisierung, Fachreferat Geschichte, am 11. Mai 2021 die auf über 400 Seiten zusammengetragenen Lebensbilder persönlich in Empfang genommen hat und wünschen nicht nur Studentinnen und Studenten der Universität zu Köln, sondern allen Geschichtsinteressierten eine interessante Lektüre.

(Foto: Catrin Blanchini)


APRIL 2021

Über den Bericht zu Rheinbach schreibt! in den aktuellen News der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben wir uns sehr gefreut! Gerne lassen wir Sie teilhaben unter  www.h-brs.de/de/news/wie-schreibt-man-das-noch-gleich.

Ferner können wir die Fertigstellung unseres Jahresabschlusses für 2020 vermelden. Auch unter Coronabedingungen ist es uns gelungen, ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis zu erzielen, so dass die freie Rücklage wie in den Vorjahren vollumfänglich bedient werden konnte.

MÄRZ 2021

Freude, schöner Götterfunken – Beethoven zu Gast in Rheinbach und bei den Olympischen Spielen

Uff!  Vermutlich hat der Stiftungsvorstand bei der Onlinepremiere von Rheinbach schreibt! – Der große Rechtschreibwettbewerb mindestens genauso geschwitzt wie der eine oder die andere aus dem Teilnehmerkreis.

Ein Dankeschön an alle, die sich dem Wettbewerb mit anderen Orthografie-Enthusiasten aus Rheinbach und Umgebung den Herausforderungen der deutschen Rechtschreibung gestellt haben.

Eine persönliche Preisübergabe kann Corona-bedingt leider nicht erfolgen. Urkunden und Buchgutscheine werden wir den Siegerinnen und Siegern in Abstimmung mit den Koordinatorinnen zeitnah zukommen lassen.

Hier geht es zur Liste der Gewinnerinnen und Gewinner.

Alle, die den Diktattext nachlesen möchten, bitte hier klicken.

Gerne schlagen wir in dem hier eingestellten kurzen Beitrag noch eine ganz andere, vielleicht nicht so bekannte Seite der in Rede stehenden Musik auf.


JANUAR/FEBRUAR 2021

Das neue Jahr beginnt zwar ähnlich unwirtlich wie 2020 zu Ende gegangen ist, doch werden wir alles daransetzen, möglichst viel von der Planung für 2021 zu realisieren.
Während ein Rechtschreibwettbewerb auch im digitalen Format durchgeführt werden kann, gilt dies leider nicht für das gemeinsam mit dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds vorgesehene Europawochenende in Brüssel. Auch wenn es inzwischen zahlreiche interessante virtuelle Rundgänge durch Ausstellungen gibt, wäre dies für eine Ausstellung wie wir sie in 2020 erstmalig mit der Bürgerstiftung ‚Wir für Rheinbach‘ und der Stadt Rheinbach präsentiert haben, vermutlich keine adäquate Alternative. Doch hoffen wir sehr, neben Rheinbach schreibt! und Eisenach-Thüringen schreibt! im fünften Jahr unseres Bestehens das eine oder andere auf die Beine zu stellen - getreu dem diesjährigen Stiftungsmotto der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Kooperationspartner unseres ersten Bildungsprojektes, das da heißt: Unverdrossen!


Lucky Fellow
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