NEUIGKEITEN

Hier veröffentlichen wir, was es Neues aus dem noch jungen Leben der LucKy Fellow Foundation gibt.

DEZEMBER 2021


NOVEMBER 2021

Nach einem pandemiebedingt abgesagten Stiftungstag in 2020 und einem digitalen Stiftungstag im Juni d.J. sowie zahlreichen Informationsveranstaltungen im Onlineformat war die Vorfreude auf die Mitgliederversammlung 2021 am 11. November in Frankfurt/Main groß. Auch wenn es selbstverständlich nicht so viele unmittelbare Kontakte wie in den Vorjahren geben konnte, ermöglichte die Präsenzveranstaltung kurze persönliche Begegnungen – sei es der Austausch mit Kooperationspartnern, Vertreterinnen des Bundesverbandes oder das eine oder andere interessante Gespräch am Rande der Versammlung.

Neben einem Blick in den Versammlungsort eine kleine Impression vom Auftritt von ‚Plan Zehn‘, der Hausband der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, im Rahmen der Verleihung des Deutschen Stifterpreises an Hans Schöpflin, deren Darbietungen einfach zum Mitswingen einladen.

(Fotos: LucKy Fellow Foundation)

Wir sind gespannt, wohin der Weg die Stiftungsfamilie und damit auch unsere – nunmehr seit fünf Jahren bestehende – Stiftung in 2022 führen wird.


OKTOBER 2021

Seit kurzem sind die von Birgit Formanski zusammengetragenen Lebenswege jüdischer Akademikerinnen auch Bestandteil der Bibliothek des im Oktober 2020 nach Erweiterung wiedereröffneten Jüdischen Museums, Bertha-Pappenheim-Platz in Frankfurt am Main. Auch die Namensgeberin dieses nahe dem Bahnhofsviertel gelegenen Standorts war eine bemerkenswerte Frau mit vielfältigem sozialen und politischen Engagement: Frauenrechtlerin – Gründerin des Jüdischen Frauenbundes in Deutschland – Kämpferin gegen Mädchen- und Frauenhandel.  

Es freut uns, dass wir diese Publikation nach dem im Mai 2021 der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln überlassenen Exemplar nun auch einem interessierten Publikum in Frankfurt zugänglich machen konnten.




SEPTEMBER 2021

An dieser Stelle hätten wir gern auf die Fortsetzung unserer Kooperation mit der Stadt Rheinbach sowie der Bürgerstiftung ‚Wir für Rheinbach‘ zu zeithistorischen Themen aufmerksam gemacht und eine entsprechende Ankündigung bzw. einen Bericht über die Ausstellungseröffnung ‚Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel‘ mit dem Historiker und Publizisten Dr. Stefan Wolle veröffentlicht.

Leider muss die für den 30. September 2021 geplante Ausstellungseröffnung entfallen. Die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli hat auch an vielen städtischen Gebäuden erhebliche Schäden verursacht – u.a. mit der Folge, dass das Foyer des Rathauses b.a.w. nicht für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Suche nach alternativen Räumlichkeiten für die Gemeinschaftsausstellung ist erfolglos geblieben.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und so freuen wir uns, dass wir nach interner Abstimmung mit unseren Kooperationspartnern und unserem Gast schon heute mitteilen können, dass die Ausstellungseröffnung nunmehr stattfinden soll am Mittwoch, dem 28. September 2022.


JULI/AUGUST 2021

Wenn das Wörtchen ‚wenn‘ nicht wär‘ … 

Wäre die Pandemie nicht dazwischengekommen, hätten wir uns im Frühjahr nach Brüssel auf den Weg gemacht. Um den Schülerinnen und Schülern, die der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds im Rahmen seines Programms „Einsteigen - Aufsteigen“ und wir zu dieser Reise eingeladen hatten, gleichwohl eine Freude zu machen, haben die beiden Stiftungen und Toyota Deutschland ein bunt gemischtes Paket geschnürt aus Gutscheinen, Büchern, kleinen Geschenken. So ist für Lesestoff gesorgt – und die gespendete Sporttasche wird sicherlich bei zukünftigen Freizeitaktivitäten gute Dienste tun.

Gerne teilen wir mit nachstehenden Fotos die Freude, die der Inhalt der Pakete bei den Schülerinnen und Schülern ausgelöst hat.

(Fotos: Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds)

Auch sind wir schon voller Vorfreude auf die kommenden Monate. Nutzen wir also den Sommer, um zu entspannen, neue Kraft für zukünftige Aktivitäten zu tanken und nach vorn zu schauen.  

JUNI 2021

Update

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Die berühmteste Maus des deutschen Fernsehens feiert in diesem Jahr ihren fünfzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass ist ihr Konterfei nicht nur auf einer Achtzig-Cent-Briefmarke zu sehen, sondern wird auch mit einer Zwanzig-Euro-Gedenkmünze geehrt.

Doch damit nicht genug. Zum stolzen Jubiläum stand die „knallorangefarbene Galionsfigur des Familien-TVs“ auch im Mittelpunkt beim Onlinewettbewerb von Deutschland schreibt!-Die Besten 2021.

Der Wettbewerbstext, den Sie gerne hier nachlesen können, hat es wahrlich in sich. Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und freuen uns ganz besonders mit einer Finalistin von Rheinbach schreibt!: Cathleen Lüders, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, hat in der Kategorie Hochschule mit 6 Fehlern den 1. Platz belegt! 

Online, online – über alles?

Unter dem Motto ‚Gemeinsam Zukunft gestalten!‘ fand vom 7. bis 11. Juni der diesjährige Stiftungstag statt. Als reiner Digital-Kongress konzipiert, hielt das Online-Format mit über 90 Veranstaltungen nicht nur eine Fülle an informativen Vorträgen und anregenden Diskussionen bereit, sondern stellte uns bei so manchem Zeitfenster vor die Qual der Wahl: Soll ich mich bei Kanal 1, 2 oder doch lieber Kanal 3 einwählen?

Das breit gefächerte Themenspektrum bot neben der Vermittlung von Fachwissen zu Fragen des Stiftungsmanagements neue Impulse, regte zum Nachdenken an und bestätigte uns auf zahlreichen Feldern in unserer Stiftungsarbeit.
In mehreren Sessions ließen Repräsentanten des Bundesverbandes uns an ihren Überlegungen zur Neuausrichtung des Verbandes – sowohl bezüglich der Struktur als auch der inhaltlichen Schwerpunkte – teilhaben; gerne werden wir die Einladung an die Mitglieder, sich hier mit einzubringen, annehmen.

Wie sicherlich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Kongresse sind auch wir sehr gespannt, inwieweit der 2014 vom Stiftungsverband initiierte Reformprozess noch in dieser Legislaturperiode seinen Abschluss finden und der Deutsche Bundestag in seiner letzten Plenarsitzung am 24./25. Juni 2021 die Stiftungsrechtsreform verabschieden wird.

Abgerundet wurde das Ganze durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das neben Frühsport, Andacht am Mittag oder musikalischen Einlagen auch ein Angebot der Stiftung Polytechnische Gesellschaft bereithielt, sich an einem speziell für den Digital-Kongress arrangierten Rechtschreib-wettbewerb zu beteiligen.  

Vom 17. bis 20. Juni 2021 werden beim Deutschland schreibt!-Finale, das wie die Lokalwettbewerbe als Onlinewettbewerb stattfinden wird, die Siegerinnen und Sieger aus den Standorten gegen Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus Bundesländern ohne lokalen Wettbewerb antreten, um ihre Champions zu ermitteln. Darüber hinaus werden die Siegerinnen und Sieger in den Kategorien Hochschule sowie Freie Schreiberinnen und Schreiber gekürt.

Auch wenn sich Digitalformate in diesen Zeiten häufig als hilfreich erwiesen haben; wir hoffen sehr, dass beide Veranstaltungen in 2022 wieder in Präsenz stattfinden und persönliche Begegnungen ermöglichen werden.

MAI 2021

Im Rahmen ihres Genderprogramms schreibt die Universität zu Köln alljährlich in Erinnerung an ihre erste Studentin den Jenny-Gusyk-Gleichstellungspreis aus.  

Zu Studienzeiten der Stifterin der LucKy Fellow Foundation gab es diesen Preis noch nicht, nun aber ist Jenny Gusyk uns innerhalb kürzester Zeit mehrfach ‚über den Weg gelaufen‘ – und hat uns so Gelegenheit gegeben, eine Wissenslücke zu schließen.

Im November 2020 wurde Sabine Graf, Mitvorständin der LucKy Fellow Foundation, der nach der ersten Studentin der Universität zu Köln, die dem jüdischen Glauben angehörte, benannte Preis zuerkannt. Bei der Lektüre der von Birgit Formanski nach jahrelanger akribischer Recherche verfassten „Lebensbilder jüdischer Akademikerinnen – Ausgewählte Medizinstudentinnen an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1900–1938“ gab es erneut eine kurze Begegnung mit der im Jahr 1897 im russischen Zarenreich Geborenen, die sich am 11. April 1919 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät immatrikulierte, also der Fakultät, an der die Stifterin 1977 ihr Studium aufgenommen hat.

Bei so vielen Anknüpfungspunkten war es mehr als naheliegend, der Universitäts- und StadtBibliothek der Universität zu Köln besagtes Buch für ihren Bestand zukommen zu lassen. Wenngleich der Titel des Buches Bonn als Studienort hervorhebt, zeigen die sehr ausführlich und mit vielen Detailangaben beschriebenen Lebenswege, wie mobil die jungen Frauen (schon) in der damaligen Zeit waren – und wie z.B. Alice Rosalie Neuberger-Ochs ihr in Bonn begonnenes Studium in Köln mit Staatsexamen und Promotion 1920 abgeschlossen hat.   

Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Christiane Hoffrath, Dezernentin Historische Bestände und Sammlungen, Bestandserhaltung und Digitalisierung, Fachreferat Geschichte, am 11. Mai 2021 die auf über 400 Seiten zusammengetragenen Lebensbilder persönlich in Empfang genommen hat und wünschen nicht nur Studentinnen und Studenten der Universität zu Köln, sondern allen Geschichtsinteressierten eine interessante Lektüre.

(Foto: Catrin Blanchini)


APRIL 2021

Über den Bericht zu Rheinbach schreibt! in den aktuellen News der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg haben wir uns sehr gefreut! Gerne lassen wir Sie teilhaben unter  www.h-brs.de/de/news/wie-schreibt-man-das-noch-gleich.

Ferner können wir die Fertigstellung unseres Jahresabschlusses für 2020 vermelden. Auch unter Coronabedingungen ist es uns gelungen, ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis zu erzielen, so dass die freie Rücklage wie in den Vorjahren vollumfänglich bedient werden konnte.

MÄRZ 2021

Freude, schöner Götterfunken – Beethoven zu Gast in Rheinbach und bei den Olympischen Spielen

Uff!  Vermutlich hat der Stiftungsvorstand bei der Onlinepremiere von Rheinbach schreibt! – Der große Rechtschreibwettbewerb mindestens genauso geschwitzt wie der eine oder die andere aus dem Teilnehmerkreis.

Ein Dankeschön an alle, die sich dem Wettbewerb mit anderen Orthografie-Enthusiasten aus Rheinbach und Umgebung den Herausforderungen der deutschen Rechtschreibung gestellt haben.

Eine persönliche Preisübergabe kann Corona-bedingt leider nicht erfolgen. Urkunden und Buchgutscheine werden wir den Siegerinnen und Siegern in Abstimmung mit den Koordinatorinnen zeitnah zukommen lassen.

Hier geht es zur Liste der Gewinnerinnen und Gewinner.

Alle, die den Diktattext nachlesen möchten, bitte hier klicken.

Gerne schlagen wir in dem hier eingestellten kurzen Beitrag noch eine ganz andere, vielleicht nicht so bekannte Seite der in Rede stehenden Musik auf.


JANUAR/FEBRUAR 2021

Das neue Jahr beginnt zwar ähnlich unwirtlich wie 2020 zu Ende gegangen ist, doch werden wir alles daransetzen, möglichst viel von der Planung für 2021 zu realisieren.
Während ein Rechtschreibwettbewerb auch im digitalen Format durchgeführt werden kann, gilt dies leider nicht für das gemeinsam mit dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds vorgesehene Europawochenende in Brüssel. Auch wenn es inzwischen zahlreiche interessante virtuelle Rundgänge durch Ausstellungen gibt, wäre dies für eine Ausstellung wie wir sie in 2020 erstmalig mit der Bürgerstiftung ‚Wir für Rheinbach‘ und der Stadt Rheinbach präsentiert haben, vermutlich keine adäquate Alternative. Doch hoffen wir sehr, neben Rheinbach schreibt! und Eisenach-Thüringen schreibt! im fünften Jahr unseres Bestehens das eine oder andere auf die Beine zu stellen - getreu dem diesjährigen Stiftungsmotto der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Kooperationspartner unseres ersten Bildungsprojektes, das da heißt: Unverdrossen!


Lucky Fellow
Markant - Prägnant - Tolerant